Montag, 23. April 2012

Im Kino: My Week with Marilyn

Regie: Simon Curtis. Langweilig. Furchtbar konventionell erzählt aus der Sicht eines sehr jungen Mannes, der als Mädchen für Alles bei einer Filmproduktion einsteigt, dort Marilyn Monroe kennenlernt und eine kurze Tändelei mit ihr durchlebt, aus der er selbstverständlich persönlich gewachsen und gestärkt hervorgeht, wie es sich für den Helden am Ende seiner Reise gehört. Ich verehre Michelle Williams, seit ich sie das erste Mal traf, damals in Capeside, aber aufgrund der Erzählperspektive bleibt ihr hier eigentlich nichts anderes übrig, als uns Marilyn Monroe so zu zeigen, wie wir sie schon immer kannten: Als Projektionsfläche. Und dann reist sie auch schon wieder ab, Arthur Miller und den restlichen sechs Jahren ihres Lebens entgegen. Das Mädchen für Alles übrigens musste erst 63 Jahre alt werden, bevor es seine Erinnerungen an die Woche mit Marilyn veröffentlichte, und starb 2002 im Alter von 70 Jahren in London. Über Frau und Kinder ist mir nichts bekannt.

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