Mittwoch, 12. September 2012

Ideen:

„Weinende Männer im Film – ein Zusammenschnitt.“ Und: „Männer strippen für Frauen, Frauen strippen für Männer – eine vergleichende Untersuchung.“ Auf was man halt so kommt, wenn man sich einen dermaßen langweiligen Film wie „Magic Mike“ anschaut. Einzig interessanter Aspekt: Wie die Damen sich in erster Linie über das Spektakel schlapplachen, das die Herren veranstalten, wenn sie blankziehen. Das Übertriebene der Stripshowinszenierung mit all den Kostümen und den Choreografien, niemals so, dass der einzige Gedanke sein könnte: Wie geil. Sondern gleichzeitig immer: Wie albern aber auch. Das ist alles nicht ganz ernst gemeint, und unter diesen Vorzeichen darf dann weibliches Begehren stattfinden, oder was. Während strippende Frauen, würde ich meinen, nicht darauf achten müssen, ihre Performance mit Humor, Ironie oder sonstigem doppelten Boden zu versehen. Ausziehen reicht. Warum funktioniert das umgekehrt nicht? Während wir uns darüber den Kopf zerbrechen, hier nun der, wie das Internet behauptet, erste Film mit weinendem Mann aller Zeiten:

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