Donnerstag, 14. November 2013

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Und dann die drei Internationals, die R. und mich ansprechen, auf der Oranienstraße, Mittwochnacht um 11. Entschuldigung, ob wir englisch sprechen würden? Es solle hier eine Straße geben mit lauter Bars und Clubs, welche das denn sei? Wir heben die Schultern: Diese hier. Das ist schon die Straße. But... where?, fragt einer von ihnen verständnislos; das hatten sie sich anders vorgestellt, klar. Wir stehen an der Kreuzung Pizzaladen, Blumengeschäft, Klamotten und Sushi, und es sieht alles überhaupt nicht nach wildem Nachtleben aus. Vorallem nicht an diesem Tag um diese Uhrzeit. Ich deute auf die Luzia Bar schräg gegenüber, maybe you like it there. So stelle ich es mir vor, als Tourist in Berlin zu sein, sage ich später zu R., dass man rumrennt und sich fragt: Was soll denn hierdran so toll sein?, oder bin ich noch gar nicht da, wo es so toll ist?, aber wo muss ich denn dann hin?
But... where?

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