Freitag, 9. Mai 2014

Immer, immer wieder diese Bewegung

in Texten, die ein im weitesten Sinne feministisches Anliegen haben und in der Mainstreampresse erscheinen, wie hier in dem Artikel von einer meiner Lieblingsautorinnen der ZEIT, Katja Nicodemus:


Das ist wirklich doppelt und dreifach verdreht, wie hier eine zu erwartende Abwertung vorsorglich schonmal vorweggenommen und die eigene Empörung gleichzeitig lächerlich gemacht wird. Schaut mal, der kleine Emanzendrachen, der in seiner Fantasiewelt für Fantasieziele kämpft. Haha, niedlich. Besteht da eigentlich irgendeine Verwandtschaft zum Hausdrachen?

Seufz. Solange es noch notwendig ist, sich derart abzusichern, sobald man in irgendeine Richtung argumentiert, wo irgendjemand am Wegesrand wieder sagen könnte: „Igittegitt, das ist ja politisch korrekt!“, habe ich keine Lust, mitzudiskutieren.

(Aber wie kann ich dann die Weltrevolution vorantreiben? Fragezeichen.)

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