Freitag, 12. Februar 2016

Notizen

Opportunity: The Salesman’s Guide, from The New York Public Library
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Die Nominierungen zum Preis der Leipziger Buchmesse sind draußen: In den Kategorien Belletristik und Sachbuch sind insgesamt neun Männer und eine Frau nominiert, in der Kategorie Übersetzung sind es vier Frauen, ein Mann. Aha. (Dieses Buch werde ich sicher lesen.)
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Unter Vätern gibt es so gut wie keine Diskussion über die eigene Rolle und darüber, wer innerhalb der Familie welche Arbeit übernimmt. Selbst für die meisten schreibenden Väter ist das Privatsache und wird auf ihren Blogs oder in ihren Tweets neben den Tests für Kinderwägen kaum thematisiert. 
Jochen König über feministische Vaterschaft.
Dazu auch:
Oje Mann. Du hast es wirklich nicht einfach. Alle sind schuld: Die Mails vom Chef aufs Smartphone, die Turnierplanung des lokalen Fussballvereins, die Frau, die Gesellschaft (!). Nur du nicht.
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Yoga: Worrier Pose (in Perfektion!)
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Tolles journalistisch-literarisches Format: Die Wetterrezension
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Warum fällt das Ausmisten so schwer? Weil jedes Buch eine Seele hat, sage ich mir. Es bewahrt die Gedanken eines Menschen, vielleicht sein Lebenswerk. Ich hüte es nicht nur für mich, sondern für uns alle. Das wäre eine noble Gesinnung gewesen in der Ära vor dem Offsetdruck oder im Kambodscha der Roten Khmer. Im Deutschland von 2016 ist es schlichter Quatsch.
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Gesehen: Ulrich Seidl und die Bösen Buben (noch bis 17.2. online). Dokumentarfilm über Ulrich Seidl, in dem er sich als Meister des Sozusagens zeigt (sogar das Wort Angst kommt nicht ohne ein sozusagen aus), der nicht mal den Vornamen seiner Protagonistin kennt, die bitte nicht im Trainingsanzug, sondern im Bikini am Kicker für ihn posieren soll, weil sonst schaut das ja nach nix aus.
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Aus der Reihe „Arbeitsplätze, die was hermachen“: Das Gravitationswellen-Observatorium

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