Dienstag, 15. März 2016

Und die AfD?, fragte mich der Mitarbeiter vom Meinungsforschungsinstitut.

Wer?, fragte ich.
Die AfD. Alternative für Deutschland, sagte er.
Keine Ahnung, sagte ich. Nie von gehört, sagte ich. Auf jeden Fall unter fünf Prozent, sagte ich.
Wann hat dieser Anruf stattgefunden? 2013, vor der Bundestagswahl? Es kommt mir länger her vor. Aber ich erinnere mich, wie ich nach meiner Einschätzung gefragt wurde, das Abschneiden diverser Parteien betreffend, und dass die Frage aus irgendeinem Grund so variierte, dass der Mitarbeiter vom Meinungsforschungsinstitut mehrmals die großen Parteien durchging und dann fragte: Und die AfD?
Keine Ahnung. Unter fünf Prozent.
Aufgelegt mit dem Vorsatz, mich mal über diese ominöse AfD zu informieren. Kurz gegoogelt. Mich gefragt, wer wohl Auftraggeber dieser Umfrage gewesen sein mag. Dann nicht mehr weiter dran gedacht. 4,7 Prozent waren es damals am Ende übrigens.

(Seit ich selbst mal bei einem Meinungsforschungsinstitut gearbeitet habe – kurz, aber doch –, mache ich immer mit, wenn ich mal für eine Umfrage angerufen werde. Weil ich weiß, wie froh man ist, wenn auch nur eine Person einem brav und geduldig den ganzen Scheiß beantwortet. Nicht, weil es da um meine Meinung geht – Meinung, die Trottelwährung überhaupt.)

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