Mittwoch, 20. April 2016

Wenn ich mir was wünschen dürfte

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Nachtrag zu Elena Ferrante: Ihre Bücher erscheinen ab September bei Suhrkamp. Und wer die Autorin eigentlich ist, weiß immer noch keiner.
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"Und wie alt bin ich?"
"Achtundneunzig, Frau Sonnenschein."
"Oh, mein Gott, watt ne alte Schachtel!"
Ich und meine Alzheimer-WG – eine TV-Reportage von Donya Farahani
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"Nun muss er seinem eigenen stückweisen Sterben zuschauen. Merkt, wie jeden Tag etwas Neues in ihm verloren geht. Diebesbanden wüten in ihm und räumen ihn langsam aus. Stehlen seine Fähigkeiten, seine Vorlieben, seine Gedanken und Erinnerungen."
Ein halber Held – eine Hör-Reportage von Andreas Wenderoth (der über die Demenz seines Vaters auch ein Buch geschrieben hat).
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Oh die Naturwissenschaften und ihre wunderbaren Begriffe: Verdriftung. Könnte eigentlich auch eine Lebenseinstellung beschreiben, eine Haltung. Wenn man sich einfach ziellos treiben lässt, sich der "passiven Ausbreitung" hingibt eben.
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Männer kommen hingegen selten in die Meckerrolle. Zum Habitus dieser urbanen, alternativen Männer, die sich angeblich so in Haus- und Familienarbeit einbringen, gehört typischerweise eine ostentative Gelassenheit. Diese Männer sind meist ganz autonom und machen einfach »ihr Ding«. Umgekehrt gelten die Frauen eher als unentspannt, anspruchsvoll und unnötig aufgeregt - man könnte auch sagen: hysterisch - im Privaten und auch in Sachen Erwerbsarbeit bzw. finanzieller Sicherheit.
Sarah Speck über ihre Studie zu Paaren, in denen die Frau das Haupteinkommen verdient. (Seufz.)

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